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Mistress AlexaDomina · München

Erzählung · Berlin

Domina Berlin: Eine Erzählung über Seil und Anmut

Wer „Domina Berlin“ sucht, findet hier eine Erzählung: Sie beginnt im Wintergarten des Literaturhauses in der Fasanenstraße und endet bei einem Seil, das einem Mann seinen Schwerpunkt zurückgibt. Die Geschichte ist frei erfunden, die Orte und Kleists Text sind es nicht. In Berlin empfange ich nicht: Meine Sessions finden in München im Studio 60 statt – oder per Video, wo immer du gerade bist.

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Aus Berlin zur Session: warum die Reise nach München führt

Ich lebe und arbeite in München. Wer „Domina Berlin“ in eine Suchmaschine tippt und bei mir landet, sucht also im Grunde eine Reise: Persönlich empfange ich nur im Studio 60, einem BDSM-Studio im Münchner Nordwesten. Nach Berlin komme ich nicht, weder in eine Wohnung noch in ein Hotel.

So wird aus der Suche ein Termin:

  • Unter Termin wählen suchst du Art, Tag und Uhrzeit aus. Ein Klick öffnet WhatsApp oder Telegram mit einer fertig formulierten Nachricht samt Preis und Referenz.
  • Ich antworte persönlich. Verbindlich wird der Termin erst mit meiner Bestätigung, festgehalten wird er mit 50 € Anzahlung.
  • Das Zimmer im Studio 60 reservierst und bezahlst du direkt beim Studio und schickst mir die Buchung als Screenshot. Diese Raummiete gehört nicht zu meinem Honorar.

Wer die Strecke nicht fahren kann oder will, trifft mich in einer Remote-Session per Video: 45 Minuten, weltweit, ab 180 €. Ich spreche und schreibe Deutsch und Englisch, in beiden Sprachen bin ich gleich streng. Was Fesseln mit Seil bei mir umfasst, steht unter Bondage in München; die Honorare im Einzelnen findest du unter Preise. Wer südwestlich der Stadtgrenze wohnt, liest vielleicht lieber die Erzählung unter Domina Potsdam.

Berliner Nächte: Clubs, Kieze und Fetisch

Berlin trägt seine Nächte offen. Das Berghain in einem früheren Heizkraftwerk in Friedrichshain, nahe dem Ostbahnhof, beginnt seine Klubnacht am Samstag um 23:59 Uhr und lässt sie oft erst am Montagmorgen ausklingen. Der KitKatClub in Mitte, unweit der Jannowitzbrücke, wurde 1994 gegründet, verdankt seinen Namen dem Club im Musical „Cabaret“ und beschreibt sich bis heute als hedonistisch und kinky. Samstags lädt er zum „CarneBall Bizarre“, und an der Tür wird entschieden, ob Latex, Leder oder ein durchdachtes Fetisch-Outfit zu der Nacht passt.

„Cabaret“ selbst führt nach Schöneberg. In der Nollendorfstraße wohnte um 1930 Christopher Isherwood, dessen Berliner Erzählungen die Vorlage lieferten. Rund um Nollendorfplatz und Motzstraße liegt heute der Regenbogenkiez mit seinen Bars und dem Lesbisch-schwulen Stadtfest im Juli. Ein paar Ecken weiter, rund um die Fuggerstraße, findet jeden September Folsom Europe statt: ein Straßenfest für Leder und Fetisch, das 2004 in der Fugger- und der Welserstraße mit rund 3.500 Gästen begann und zu dem die Veranstalter inzwischen mehr als 20.000 Menschen erwarten.

Domina-Studios gibt es in Berlin viele, verteilt über die ganze Stadt – kleine Räume, in denen eine Herrin allein arbeitet, ebenso wie größere Häuser mit Kerker- und Klinikzimmern. Vieles, was andernorts hinter geschlossenen Türen bleibt, hat in Berlin auch eine Bühne: auf Partys, in Clubs, auf der Straße. Meine Arbeit ist das Gegenteil davon. Ein Raum, eine Tür, ein Gast. Genau deshalb nehmen manche die Fahrt nach Süden auf sich.

Ein Abend im Wintergarten

Es war Februar, der letzte Winter, bevor das Literaturhaus für seine lange Sanierung schloss. Ich war privat in Berlin, für eine Lesung im Großen Saal, und als die letzten Fragen gestellt waren, ging ich hinüber in den Wintergarten. Die Villa in der Fasanenstraße steht hinter ihrem Vorgarten, keine hundert Meter vom Kurfürstendamm, und doch dringt von dessen Lärm kaum etwas herein. Ein Magdeburger Industrieller ließ sie 1889 als Hochzeitsgeschenk für seine Tochter und deren Mann bauen, einen Korvettenkapitän, der an der ersten und der zweiten deutschen Nordpolar-Expedition teilgenommen hatte. Mir gefiel der Gedanke, dass hier einmal ein Seemann gewohnt hatte, ein Mann aus einem Beruf, in dem man Knoten lernt, bevor man Befehle gibt.

Im Dezember 1929 hat hier Thomas Mann aus dem damals noch unvollendeten „Felix Krull“ gelesen, dem Roman eines Mannes, der jede Pose beherrscht. Im Wintergarten stand an diesem Abend der Dunst von Kaffee und nassen Mänteln, Zeitungen lagen bereit, und draußen wartete der kahle Garten auf den Sommer und seine Tische.

Am Nebentisch saß ein Mann allein vor einer Tasse und zeichnete auf eine Serviette: zwei gekreuzte Hölzer, von denen feine Linien hinabliefen, zu einer kleinen Figur ohne Gesicht.

„Ein Spielkreuz“, sagte ich.

Er sah auf, nicht überrascht, eher ertappt. Er baue Marionetten, erzählte er, und an Berliner Bühnen die Züge, an denen Prospekte und Lasten über den Köpfen der Darsteller hängen: Handkonterzüge, Gegengewichte, Hanfseile, die man mit Gefühl führt. „Ich halte den ganzen Abend Fäden“, sagte er, „und dann stolpere ich über die Schwelle zur Kantine.“ Seine Nachrichten unterschrieb er später mit E.

Der Abend hatte Kleists Gespräch über das Marionettentheater gegolten, das im Dezember 1810 in den Berliner Abendblättern erschien, Kleists eigener Zeitung. E. zitierte, ohne nachzusehen: „Jede Bewegung […] hätte einen Schwerpunkt; es wäre genug, diesen, in dem Innern der Figur, zu regieren.“ Dann lachte er leise. „Bei Puppen geht das. Bei mir sitzt die Seele im Ellenbogen.“ Auch das steht bei Kleist: Herr C. beschreibt einen jungen Tänzer, der als Paris der Venus den Apfel reicht und dem dabei die Seele im Ellenbogen sitzt; es sei ein Schrecken, es zu sehen. Ich mochte, dass E. sich den Spott selbst zuteilte, bevor ein anderer es tun konnte. Es war Selbstschutz, sauber gebaut, wie ein Gegengewicht.

„Und wer führt deinen Schwerpunkt?“, fragte ich.

Er antwortete nicht gleich. Dann sprach er von Proben, bei denen zwanzig Menschen unter Lasten stehen, die er gesichert hat. Verantwortung sei für ihn längst kein Gewicht mehr, sagte er, sondern eine Körperhaltung, die er nicht einmal im Schlaf ablege.

Ich sagte ihm, was ich tue. Weder verschämt noch als Angebot, sondern so, wie man einen Beruf nennt: dass ich in München arbeite, im Studio 60, und Menschen fessle, die vergessen haben, wie es ist, nicht selbst zu halten. Er drehte die Serviette um, als könne die Zeichnung mithören. „Würden Sie mich hochziehen? An Seilen, wie eine Marionette?“

„Nein“, sagte ich. „Kleists Puppen brauchen den Boden nur, um ihn zu streifen. Du brauchst ihn, um darauf zu ruhen. Ich würde dich dem Boden zurückgeben.“

Draußen auf dem Gehweg der Fasanenstraße, unter einer Laterne, nannte ich ihm meine Seite. „Schreib, wenn du es ernst meinst“, sagte ich. „Und schreib nicht, um mir zu gefallen.“

Briefe über einen Schwerpunkt

Seine erste Nachricht kam elf Tage später, und sie war zu lang. Er hatte sie gebaut wie einen Zug: Lasten, Kräfte, Sicherungen. Er schrieb, er habe noch nie einem anderen Menschen die Führung überlassen, nicht auf der Bühne und nicht im Leben. Er schrieb von einer Schulter, die seit einem Sturz von der Arbeitsgalerie bei bestimmten Bewegungen Ärger macht, und von einem Blutdruck, den er mit einer Tablette am Morgen im Zaum hält. Er wolle „richtig“ gefesselt werden, schrieb er, und ich wusste, dass „richtig“ bei ihm hieß: so, dass ich es kontrollieren kann.

Ich antwortete mit sieben Zeilen. Dass ich seine Schulter ernst nehme und seine Arme deshalb vor dem Körper binde, nicht hinter dem Rücken. Dass kein Seil an seinen Hals kommt. Dass ich Finger und Hände prüfe, so oft ich es für richtig halte, ihn wegen des Blutdrucks nie lange in derselben Haltung lasse und dass er mir Kribbeln oder Taubheit sofort meldet, statt es tapfer auszuhalten. Dass eine Schere neben uns liegt, die schneller ist als jeder Knoten. Dass er nüchtern kommt. Kein Geschlechts-, kein Oralverkehr – das stand fest, bevor er fragen konnte. Und dass ein Safeword nichts Schwaches ist, sondern die Stelle, an der mein Vertrauen in ihn beginnt.

Er wählte „Schnürboden“. Das Wort, schrieb er, benutze er zwanzigmal am Tag, aber noch nie habe es bedeutet, dass etwas aufhört. Für den Fall, dass ihm in der Fixierung die Sprache abhandenkäme, vereinbarten wir ein zweites Zeichen: Er würde ein kleines Spielkreuz aus Lindenholz in der Hand halten, eines seiner eigenen. Fällt es, halte ich an. Ohne Rückfrage, ohne Verhandlung.

Er fragte, ob eine Stunde genüge. Ich schrieb, eine Stunde sei mehr, als er glaube. Er wählte einen Dienstag um vier, reservierte das Zimmer im Studio 60 selbst und schickte mir den Screenshot, auf die Minute genau; nach meiner Bestätigung kam die Anzahlung noch am selben Abend. Seine letzte Nachricht vor der Fahrt bestand aus einem einzelnen Satz: „Ich habe Angst, dass ich mitspiele.“

Ich schrieb zurück: „Das wirst du. Am Anfang.“

Sechs Millimeter Jute

Er kam mit einem Morgenzug vom Berliner Hauptbahnhof und war eine halbe Stunde zu früh in Moosach. Ich ließ ihn warten. Wer zu früh kommt, will etwas regeln; ich wollte, dass er diese halbe Stunde nicht regeln konnte.

Im Zimmer lagen die Seile auf einem Tuch, sieben Bündel Jute, sechs Millimeter stark, abgeflämmt und geölt, daneben die Schere. Ich ließ ihn die Schuhe ausziehen, die Uhr ablegen, das Telefon ausschalten. Hemd und Hose behielt er; für das, was ich vorhatte, brauchte ich keine Haut, sondern seine Aufmerksamkeit. Das Spielkreuz legte ich ihm selbst in die rechte Hand.

„Dein Wort?“

„Schnürboden.“

„Und wenn es dir fehlt?“ Er öffnete die Finger, das Holz kippte, und er fing es auf, bevor es den Boden berührte. Natürlich fing er es auf. „Dann lässt du es fallen“, sagte ich. „Und du fängst es nicht.“

Er spielte mit, wie er es angekündigt hatte. Als ich das erste Seil um seine Handgelenke legte, hob er die Arme schon in die Stellung, die er für die richtige hielt. Er half mir. Er half, wie er seinen Kollegen auf dem Schnürboden hilft, wach, vorausschauend, unermüdlich – und jedes Mal, wenn er half, saß seine Seele an einer anderen Stelle als in seiner Mitte.

Ich hörte auf. Ich löste alles, was ich gebunden hatte, ohne Eile, Wicklung für Wicklung, und legte die Seile zurück aufs Tuch. Er stand da und verstand nicht. „Du hast es gebaut“, sagte ich. „Ich habe nur zugesehen.“ Dann begann ich von vorn.

Diesmal sprach ich nicht. Ich führte seine Arme dorthin, wo ich sie haben wollte, vor den Körper, die Unterarme aufeinander, und wartete jedes Mal, bis der kleine Widerstand in seinen Muskeln nachgab, bevor ich weiterband. Es dauerte. Die Jute raschelte, wenn sie durch die eigene Schlaufe lief, trocken wie Stroh. Ich legte den Harnisch über und unter der Brust an, ließ die Schultern ohne Zug und den Hals unberührt und zog nur so fest, dass das Seil hielt, nicht so, dass es schnitt.

„Daumen“, sagte ich. Er spreizte sie. „Faust.“ Er schloss die Hand um das Spielkreuz. Die Finger waren warm, die Farbe gut. Ich ließ ihn auf einem Kissen niederknien und band ihm die Oberschenkel an die Waden, erst links, dann rechts, sodass er nicht mehr aufstehen konnte, ohne dass ich es erlaubte.

Dann tat ich nichts mehr. Ich setzte mich ihm gegenüber und sah ihn an. Er kniete, gehalten von sieben Seilen, das Holz in der Hand, und ich sah, wie er weiterarbeitete: wie er das Gewicht verlagerte, den Rücken aufrichtete, eine Haltung suchte, die gut aussah. Minuten vergingen. Irgendwann – ich kann den Augenblick genau benennen, weil sich sein Atem veränderte – hörte er auf. Er fiel nicht in sich zusammen. Er setzte sich in seine Seile, wie man sich in einen Sessel setzt, von dem man endlich weiß, dass er trägt.

Ich stand auf, legte eine Hand flach zwischen seine Schulterblätter, die andere an seine gesunde Schulter, und ließ ihn ein wenig zur Seite sinken, in meine Hand hinein, und wieder zurück. Er gab nach, ohne Gegenwehr, ohne Absicht. Ein Mensch, der aufgehört hatte zu entscheiden, wie er aussieht. Ich fragte, ob Hände und Beine noch gut seien. „Ja“, sagte er, und das Wort kam von weiter unten als sonst. Das Spielkreuz lag ruhig in seiner Faust. Es fiel nicht.

Gliedermann oder Gott

Kleists Herr C. behauptet am Ende des Gesprächs etwas Ungeheuerliches: Anmut zeige sich am reinsten in einem Körper, der entweder gar kein Bewusstsein habe oder ein unendliches – im Gliedermann oder im Gott. Dazwischen stehen wir anderen mit unserer Ziererei. Und die, heißt es dort, erscheine, „wenn sich die Seele […] in irgend einem andern Punkte befindet, als in dem Schwerpunkt der Bewegung“.

Im Studio 60 sah ich, was er meinte, nur von der anderen Seite. E. wurde kein Gliedermann. Er hatte sein Bewusstsein nicht verloren, er hatte es abgegeben, an die Seile und an mich. Und ich wurde keine Göttin. Aber ich trug in dieser Stunde mehr Aufmerksamkeit für seinen Körper, als er selbst je hätte aufbringen können: für die Wärme seiner Finger, den Druck an der Innenseite der Oberarme, das Gewicht auf den Knien, den Atem, der langsamer wurde.

Daraus folgt etwas über Macht, das in einer Stadt, in der so viel davon öffentlich inszeniert wird, leicht überhört wird: Wer die Fäden hält, ist nicht frei. Kleists Maschinist findet die Linie einer Bewegung nur, indem er sich selbst in den Schwerpunkt der Puppe versetzt – indem er also mittanzt. Ich konnte E. keine Sekunde allein lassen, keinen Knoten vergessen, keine Minute für mich haben. Meine Herrschaft über ihn war vollständig, und sie band mich an ihn wie das andere Ende eines Seils.

Und die Freiheit? Sie lag nicht in den Momenten, in denen er sich gewehrt hatte, sondern in dem einen, in dem er aufhörte. Ein Mann, der seit Jahren jede Last über fremden Köpfen sichert, durfte selbst zu einer Last werden, die jemand anders sichert. „Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns“, schreibt Kleist; „wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist.“ E. hatte keine Reise um die Welt gemacht, nur gut sechshundert Bahnkilometer nach Süden. Aber er war durch eine Hintertür gekommen, und für eine Stunde stand sie offen.

Ein Spielkreuz ohne Fäden

Ich löste ihn langsam, in umgekehrter Reihenfolge, und ließ die Hand auf seinem Rücken, als die letzte Wicklung fiel. Er saß lange auf dem Boden, in eine Decke gehüllt, ein Glas Wasser zwischen den Händen, die Abdrücke der Jute als feine Rauten auf den Unterarmen. Die Stunde war vorbei, und er fragte nicht nach der Uhrzeit. Ein Mann, der jeden Abend auf die Sekunde genau Lasten über eine Bühne fahren lässt, wollte nicht wissen, wie lange er gekniet hatte.

Am Abend fuhr er zurück. Unterwegs, irgendwo hinter Erfurt, schrieb er mir, dass er am nächsten Morgen um sieben auf dem Schnürboden stehen werde, zuständig für alles, was über den Köpfen der anderen hängt. Und dass er zum ersten Mal seit Jahren nicht mit Widerwillen daran denke, weil er jetzt wisse, dass es einen Ort gibt, an dem man diese Last absetzen darf, solange jemand anders sie hält.

Er kam noch einige Male nach München. In diesem Herbst, gut zweieinhalb Jahre nach jenem Februar, schickte er mir eine Karte aus Berlin. Das Literaturhaus kehre nach mehr als zwei Jahren Umbau in seine Villa zurück, schrieb er; er sei die Fasanenstraße entlanggegangen und habe vom Gehweg aus über den Vorgarten zu dem Haus gesehen, in dem wir uns begegnet waren. Als er weiterging, schrieb er, sei er über keine Bordsteinkante gestolpert. Bemerkt habe er es erst an der Ecke zum Kurfürstendamm, zwischen dem Lärm vor ihm und der Stille in seinem Rücken: dass er gegangen war, ohne darüber nachzudenken, wie.

Auf der Rückseite hatte er ein Spielkreuz gezeichnet. Keine Fäden, keine Figur. Nur zwei gekreuzte Hölzer, die nichts mehr tragen müssen.

Zwei Stimmen aus dem Gästebuch

Die beiden folgenden Einträge stehen wörtlich in meinem Gästebuch. Sie stammen nicht von den Figuren der Erzählung, und E. hat sie nicht geschrieben; ich stelle sie neben die Geschichte, weil sie über Zeit und Verantwortung etwas sagen, das keine Erfindung braucht.

„Die erste Session war eine Stunde. Ich dachte, das wird kurz. Es war länger als jeder Tag, den ich vorher gelebt habe. Mistress, ich danke Ihnen.“ — Sklave B., Gästebuch

„Ich habe vierzig Stunden in der Woche Verantwortung für sechzig Mitarbeiter. Wenn ich aus Alexas Raum gehe, habe ich diese Verantwortung wieder. Aber zwischen dem Gehen und dem Wiederankommen liegt etwas, von dem ich nicht wusste, dass ich es brauche. Sie hat mir gezeigt, dass mein System eine Pause kennt – wenn der richtige Mensch sie führt.“ — Marcus S., Unternehmer, 52, Gästebuch

Weitere Einträge liest du im Gästebuch.

Seil und Fixierung in einer echten Session

Die Erzählung verdichtet manches. Bei der Sicherheit verdichtet sie nichts. Fixierungen mit Seil oder Gurt, auch restriktive, sind bei mir im Stundenhonorar enthalten; eine Mumifizierung braucht mindestens 90 Minuten. Welche Haltung, wie lange und wie eng, entscheide ich – innerhalb der Grenzen, die wir vorher festlegen.

  • Vorgespräch: Du nennst mir vorab Probleme mit Gelenken oder Rücken, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Medikamente und alles, was deinen Körper unter Druck verändert. Am besten trägst du es in dein Profil im Safe Room ein.
  • Safeword und Zeichen: Wir vereinbaren ein Wort und für dichte Momente ein Zeichen ohne Worte. Beides beendet sofort, was gerade geschieht.
  • Während der Fixierung: Ich prüfe Finger, Farbe und Gefühl, frage nach Kribbeln oder Taubheit und löse lieber zu früh als zu spät. Der Hals bleibt frei, die Schere liegt griffbereit, und solange du gebunden bist, verlasse ich den Raum nicht.
  • Spuren: Jute kann für einige Stunden Abdrücke hinterlassen. Wenn das in Berlin niemand sehen soll, sag es mir vorher.

Kein Geschlechts-, kein Oralverkehr. Mehr zu Material, Dauer und dem Einstieg in die Fesselung steht unter Bondage in München, die Grundregeln für Grenzen und Abbruch unter Tabus, Grenzen und Sicherheit.

Von Berlin ins Studio 60

Die ICE-Sprinter zwischen Berlin und München halten unterwegs in Halle, Erfurt und Nürnberg und brauchen rund vier Stunden; ICE mit mehr Halten sind länger unterwegs, bei Bauarbeiten auch deutlich länger. Prüfe den Fahrplan also, bevor du anfragst. Vom Münchner Hauptbahnhof bringt dich die S-Bahn nach Moosach. Wer morgens in Berlin einsteigt, kann am Nachmittag bei mir sein und abends zurückfahren; für einen späten Termin plane besser eine Nacht in München ein.

  • Reihenfolge: Erst den Termin im Kalender aussuchen, dann das Zimmer im Studio 60 für genau diese Zeit buchen und bezahlen, dann die Anfrage mit Screenshot schicken. Das Zugticket kaufst du am besten erst nach meiner Bestätigung.
  • Puffer: Plane eine Stunde Reserve ein. Eine verspätete Bahn verlängert die Session nicht, und wer 30 Minuten zu spät kommt, ohne Bescheid zu geben, gilt als nicht erschienen. Schreib mir, sobald du merkst, dass es knapp wird.
  • Nüchtern ankommen: Vier Stunden im Zug sind lang und das Bordbistro ist nah. Wer getrunken hat, wird nicht empfangen.
  • Pünktlich und gepflegt: Du kommst, wie du zu einer wichtigen Verabredung gehen würdest, das Telefon schaltest du vor Beginn aus.

Diskretion gilt in beide Richtungen. Die genaue Adresse bekommst du erst nach Bestätigung und Anzahlung, und niemand in deinem Berliner Alltag muss wissen, wohin du fährst. Plane nach der Session etwas Luft bis zur Abfahrt ein; die Stunden im Zug nach Norden sind dann ein guter Übergang, besser als der Sprung direkt in den Berliner Abend.

Häufige Fragen

Kommst du für eine Session nach Berlin?

Nein. Ich empfange nur in München im Studio 60 – nicht in Berlin, nicht in Hotels, nicht in Wohnungen. Wenn du nicht reisen kannst, sehen wir uns in einer Remote-Session per Video, 45 Minuten ab 180 €.

Ist die Geschichte aus dem Literaturhaus wahr?

Nein, sie ist frei erfunden, auch E., seine Briefe und der Kleist-Abend im Großen Saal. Wirklich sind das Literaturhaus in der Fasanenstraße, Kleists Text und das Studio 60. Die beiden Stimmen aus dem Gästebuch sind echte Einträge und haben mit den Figuren der Geschichte nichts zu tun.

Wie buche ich von Berlin aus einen Termin?

Über den Kalender auf meiner Startseite: Art, Tag und Uhrzeit wählen, das Zimmer im Studio 60 buchen und bezahlen, dann die fertige Nachricht per WhatsApp oder Telegram senden und den Screenshot nachreichen. Nach meiner Bestätigung sicherst du den Termin mit 50 € Anzahlung, den Rest zahlst du zu Beginn bar.

Ich kenne Seile von Partys in Berlin – fangen wir dann gleich streng an?

Nicht unbedingt. Erfahrung hilft dir, deine Grenzen zu benennen, ersetzt aber nicht das Vorgespräch. Eine Party ist eine Bühne, eine Session bei mir ein geschlossener Raum mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Ich frage, was du kennst, und beginne dort, wo ich deinen Körper kennenlerne – oft mit einer einfachen Fixierung.

Bereit, die Kontrolle abzugeben?

Wähle Art, Tag und Uhrzeit im Kalender – die Anfrage geht fertig formuliert per WhatsApp oder Telegram an mich.

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Stand: 2026-10-12