Domina Hannover: Gäste von hier kommen zu mir nach München
Ich empfange nicht in Hannover. Wer hier nach einer Domina sucht und bei mir hängen bleibt, nimmt den Weg nach Süden auf sich: Meine Sessions finden ausschließlich im Studio 60 in München statt, nie bei dir zu Hause und nie in einem Hotelzimmer. Dafür bekommst du eine Stunde, in der nichts dem Zufall überlassen bleibt außer dem, was ich ihm überlasse.
So kommst du von Hannover aus zu einem Termin:
- Du buchst und bezahlst das Zimmer im Studio 60 für genau die Zeit, die du dir wünschst – direkt beim Studio, nicht bei mir.
- Im Kalender wählst du die Art – eine Stunde, Intensiv mit drei Stunden oder Remote –, dazu Tag und Uhrzeit, und bestätigst per Häkchen, dass das Zimmer gebucht ist.
- Ein Klick öffnet WhatsApp oder Telegram mit einer vorformulierten Nachricht, in der Preis und Referenz schon stehen; den Screenshot der Raumbuchung schickst du hinterher.
- Ich bestätige dir persönlich; erst dann ist der Termin verbindlich. Die Anzahlung von 50 € sichert ihn und wird auf das Honorar angerechnet.
Was eine Stunde vor und nach 20 Uhr kostet, steht unter Preise. Wer die lange Fahrt erst einmal scheut, beginnt mit einer Remote-Session per Video: 45 Minuten, von überall, ab 180 €. Ich spreche und schreibe Deutsch und Englisch. Die Erzählung weiter unten kreist um Rohrstockerziehung, um gezählte Schläge, Rhythmus und eine Ordnung, die nicht der Gast setzt.
Hannover bei Nacht: Linden, Glocksee, Herrenhausen
Hannovers Abende beginnen oft auf dem Bordstein. In Linden-Nord heißt das „Limmern“: Bier in der Hand, ein Platz auf der Limmerstraße, Gespräche bis tief in die Nacht – so beliebt, dass der Lärm seit Jahren Anwohner, Stadtbezirksrat und schon das Verwaltungsgericht beschäftigt. Westlich der Innenstadt liegen drei Adressen, um die sich vieles dreht:
- Kulturzentrum Faust – seit 1991 auf dem Gelände einer früheren Bettfedernfabrik in Linden-Nord, mit der 60er-Jahre-Halle für Konzerte und Partys und der Warenannahme für Theater und kleinere Abende.
- Café Glocksee – in der Calenberger Neustadt, Konzerte und Clubnächte; in der Reihe „Ruby Tuesday“ spielen dienstags Bands bei freiem Eintritt.
- Béi Chéz Heinz – seit mehr als dreißig Jahren ein Kellerclub unter dem Fössebad in Limmer, mit Konzerten und Comedy-Abenden. Weil das Bad neu gebaut wird, soll der Club in das frühere Musiktheater Bad am Westschnellweg ziehen, gleich bei den Herrenhäuser Gärten.
Nördlich des Hauptbahnhofs, am Raschplatz, füllt das Kulturzentrum Pavillon an der Lister Meile seine Säle mit Konzerten, Lesungen, Kabarett und Theater. Herrenhausen hat eigene Nächte: Vom späten April bis Anfang Oktober werden Hecken, Figuren und Fontänen des Großen Gartens an ausgewählten Abenden illuminiert. Von Mai bis September treten internationale Teams beim Feuerwerkswettbewerb gegeneinander an, und im Hochsommer bespielen die Sommernächte im Gartentheater das Heckentheater dieser Erzählung mit Konzerten, Lesungen, Poetry Slam und Kino unter freiem Himmel, zuletzt vom 31. Juli bis 23. August 2026.
Eine Fetischszene gibt es auch, leiser als die Clubs; ihre Partys kündigen die Veranstalter selbst an. Die Passion, eine Messe für Fetischmode und BDSM mit Zutritt ab 18, findet vom 6. bis 8. November 2026 in Hamburg-Schnelsen statt. Domina-Studios gibt es in Hannover einige. Namen nenne ich keine: Diese Seite ist eine Erzählung und ein Wegweiser nach München, kein Verzeichnis. Wer weiter nördlich wohnt, findet eine eigene Geschichte unter Domina Bremen.
Siebzehn goldene Figuren
Hannover hatte an jenem Septembertag nichts von mir verlangt. Ich war privat in der Stadt, einen Tag lang zwischen zwei Zügen, und hatte mir den Nachmittag für den Großen Garten in Herrenhausen freigehalten, weil man einen Barockgarten, der seit mehr als dreihundert Jahren auf demselben Rechteck liegt, nicht im Vorbeigehen ansieht. Die Graft lag grün und reglos an drei Seiten um das Ganze, als hätte jemand den Rand der Welt mit Wasser nachgezogen.
Im Heckentheater setzte ich mich auf die oberste Stufe des Zuschauerraums. Die Hainbuchen bilden dort die Kulissen, Wand hinter Wand, sodass die Bühne tiefer wirkt, als sie ist. Die jungen Bäume, die vor ein paar Jahren die alten, kastenförmig geschnittenen Linden ersetzt haben, sind noch schmal. Dazwischen, auf Sockeln, die vergoldeten Figuren: tanzende und musizierende Faune, eine Venus nach dem Vorbild der Medici, ein Fechter nach dem Borghesischen, mitten im Ausfall. In der schrägen Nachmittagssonne sahen sie aus, als hätten sie eben innegehalten, weil jemand den Raum betreten hatte.
Dieser Jemand war ein Mann um die fünfzig in einer wetterfesten Jacke. Er ging die Bühne nicht ab, er schritt sie ab, mit gleich langen Schritten, die Lippen in Bewegung. Am Rand blieb er stehen, notierte etwas in ein kleines Buch mit Gummiband und sah zu mir herauf, ertappt.
„Siebzehn“, sagte er, als müsse er sich entschuldigen. „Siebzehn Originale sind erhalten. Um 1690 hat man siebenundzwanzig aufgestellt, in Amsterdam gekauft, Blei unter Blattgold.“
„Und Sie prüfen, ob noch alle da sind?“
„Ich zähle immer“, sagte er. „Ich bin Vermessungsingenieur. Das ist keine Leidenschaft, das ist ein Zustand.“
Später unterschrieb er seine Nachrichten mit R. und einem Punkt, der aussah wie ein gesetzter Grenzstein. So nenne ich ihn hier.
Ein Blatt Hainbuche
Er kam die Stufen herauf und setzte sich zwei Reihen unter mich, korrekt, mit Abstand. Wir sprachen über die Achsen des Gartens. Achthundert mal vierhundertfünfzig Meter, sagte er, ohne nachzusehen, die Graft nicht mitgerechnet. Er komme her, weil sich hier alles wiederhole, Achse um Achse, Hecke um Hecke, und nichts dem Zufall überlassen sei. Ich sagte, das sei ein Irrtum, den in diesem Garten schon einmal jemand begangen habe.
Leibniz, der vierzig Jahre in Hannover lebte und hier mit der Kurfürstin Sophie spazieren ging, hat die Szene selbst überliefert, im vierten seiner Briefe an den englischen Theologen Samuel Clarke, 1716: Ein geistreicher Herr glaubte im Herrenhäuser Garten, in Gegenwart der Kurfürstin, er werde zwei vollkommen gleiche Blätter finden. Sie forderte ihn auf, es zu versuchen. Er lief lange umher und fand keine. Ich stand auf, hob ein Hainbuchenblatt vom Kies und gab es R.
„Finden Sie mir ein zweites.“
Er lachte. Dann merkte er, dass ich nicht lachte. Er drehte das Blatt, betrachtete den gesägten Rand, die parallelen Adern, und ging tatsächlich los, die Hecke entlang, den Blick gesenkt. Ich sah ihm zu, wie man einem Menschen zusieht, der zum ersten Mal einer Anweisung folgt, deren Sinn allein darin liegt, dass sie gegeben wurde. Nach zehn Minuten kam er zurück und legte drei Blätter neben meines auf die Stufe. Keines passte.
„Das kann man nicht gewinnen“, sagte er.
„Nein. Man kann nur aufhören, gewinnen zu wollen.“
Über den Hecken, weit im Süden des Gartens, stand der Strahl der Großen Fontäne, der heute bis zu zweiundsiebzig Meter steigt. 1720 erreichte sie rund fünfunddreißig Meter, und Hannover gewann damit den Wettstreit der Fürstenhöfe um die höchste Fontäne. Um fünf Uhr enden die Wasserspiele, und der Strahl sank in sich zusammen, als hätte jemand eine Zahl ausgesprochen. Mit ihm verstummte das Rauschen der Brunnen, und die Stille danach war so vollständig, dass R. den Kopf hob.
„Ich arbeite in München“, sagte ich in diese Stille hinein. „Als Domina. Hier in Hannover empfange ich niemanden. Wenn Sie wissen wollen, wie sich eine Ordnung anfühlt, die Sie nicht selbst setzen, schreiben Sie mir.“
Er legte das Blatt in sein Notizbuch, zwischen zwei Seiten voller Koordinaten.
Protokoll einer Vereinbarung
Seine erste Nachricht kam vier Tage später, in nummerierten Absätzen. Selten habe ich eine Anfrage gelesen, die so wenig über Wünsche und so viel über Maße sprach. Er wollte wissen, wie viele Schläge, in welchem Abstand, mit welchem Stock. Er habe viel ausgehalten, schrieb er, Winter auf Baustellen, Regen im Feld, zwölf Stunden hinter dem Tachymeter.
Ich antwortete kürzer, als er geschrieben hatte: „Die Zahl bestimme ich. Sie bestimmen die Grenze, über die ich nicht gehe; die schreibe ich mir auf. Aushalten ist nicht Ihre Aufgabe. Wer nur aushält, ist mit dem Kopf schon beim Ende und verpasst, was dazwischen geschieht.“
Dann kamen die Fragen, die ich jedem stelle, und er beantwortete sie vollständig. Keine blutverdünnenden Medikamente. Eine operierte rechte Schulter vor sechs Jahren, die Arme also nie über den Kopf. Kein Herzleiden, das er kenne. Spuren dürften bleiben, solange der Hosenbund sie verdeckt; im Oktober stehe er wieder auf einer Baustelle, aber angezogen. Als Obergrenze schrieb er dreißig.
Als Safeword wählte er „Graft“: das Wasser, das den Großen Garten an drei Seiten einfasst, der Rand, an dem der Garten aufhört. Dazu vereinbarten wir Farben für meine Zwischenfragen. Grün heißt weiter, Gelb heißt langsamer, und das Safeword beendet alles, ohne Begründung, ohne Nachspiel.
Er buchte das Zimmer im Studio 60 für einen Donnerstag, achtzehn Uhr, eine Stunde, fragte genau diese Zeit im Kalender an und schickte mir den Screenshot. Nach meiner Bestätigung leistete er die Anzahlung und fragte, ob ein bestimmter ICE aus Hannover pünktlich genug ankomme. Ich riet ihm zum Zug davor. Er nahm einen noch früheren.
Siebenundzwanzig
Um Viertel vor sechs stand er vor der Tür, nüchtern, mit dem Gesicht eines Mannes, der die Strecke Hannover–München in Minuten zerlegt hat. Wir gingen die Vereinbarung im Stehen noch einmal durch. Safeword: Graft. Farben: Grün, Gelb. Obergrenze: dreißig. Dann legte er seine Sachen ab und faltete sie, Kante auf Kante, wie man Pläne faltet.
Ich wärmte ihn mit der flachen Hand, lange und gleichmäßig, bis die Haut warm war und sein Atem tiefer ging. Er stand vorgebeugt, die Hände auf der Lehne eines schweren Stuhls, wie besprochen nicht über dem Kopf. Dann nahm ich den Rohrstock vom Tisch, ließ ihn einmal durch die Luft fahren, ohne zu treffen, und wartete, bis das Pfeifen aus dem Raum verschwunden war.
„Du zählst“, sagte ich. „Laut. Nach jedem Schlag die Zahl, dann Stille.“
Die ersten sechs setzte ich leicht und in gleichen Abständen, quer über die gut gepolsterte Fläche, die wir vereinbart hatten, weit weg von Nieren und Wirbelsäule. Er zählte wie ein Messprotokoll: eins, zwei, drei, mit sauberer Pause. Ich hörte, wie er sich sammelte, wie er jeden Treffer vorwegnahm und sich dagegen spannte. Er hielt aus. Genau darin lag das Problem.
In der zweiten Serie verschob ich den Takt. Einmal kam der Schlag sofort nach seiner Zahl, einmal ließ ich zwanzig Sekunden vergehen, in denen nur die Lüftung zu hören war. Seine Zählung begann zu flattern. Bei siebzehn sagte er „achtzehn“, stockte, verbesserte sich, verstummte.
„Farbe?“
„Grün.“ Dann, leiser: „Grün. Aber ich weiß nicht mehr, wo ich bin.“
„Genau dort solltest du sein. Hör auf zu zählen. Ab jetzt zähle ich für dich.“
Was folgte, war nicht härter. Es war genauer. Jeder Hieb fand eine andere Stelle innerhalb der vereinbarten Fläche, mit anderem Gewicht, anderer Länge, anderer Pause, und ich sprach die Zahl erst aus, wenn der Schlag in ihm angekommen war. Nach einer Weile sah ich, wie seine Schultern sanken. Er wartete nicht mehr. Er nahm, was kam, wenn es kam. Ein Mann, der dreißig Jahre lang Punkte gesetzt hatte, ließ sich zum ersten Mal setzen.
Bei fünfundzwanzig gab ich ihm die Zählung zurück. „Die letzten beiden sagst du.“ Er sagte sechsundzwanzig. Er sagte siebenundzwanzig, und seine Stimme klang dabei nicht mehr nach Protokoll. Ich legte den Stock auf den Tisch. Siebenundzwanzig: So viele goldene Figuren hatten einmal im Heckentheater gestanden, bevor die Zeit zehn von ihnen nahm.
Die beste aller möglichen Welten
Danach saß er lange auf der Kante der Liege, eine Decke um die Schultern, ein Glas Wasser in beiden Händen, und sah auf den Boden, als stünde dort eine Rechnung, die nicht aufgeht.
„Ich habe es nicht ausgehalten“, sagte er schließlich. „Ich habe es angenommen. Das ist etwas anderes.“
„Ja.“
„Die beste aller möglichen Welten“, sagte er nach einer Weile, und ich musste lächeln, weil er den Namen Leibniz im Garten nicht ein Mal benutzt hatte. „Voltaire hat ihn dafür ausgelacht.“
Voltaire hat den Satz seinem Pangloss in den Mund gelegt, der ihn noch mitten im Unglück wiederholt, und seither gilt er als Formel für Selbstbetrug. Aber Voltaire hat überhört, was Leibniz mit „möglich“ meint. Eine mögliche Welt ist bei ihm keine Wunschwelt, sondern ein Ganzes, in dem sich alles mit allem verträgt. Die beste ist die, in der die größte Fülle mit der größten Ordnung zusammengeht, nicht die, in der nichts wehtut. Die Welt, die R. an diesem Abend erlebt hatte, war nicht grenzenlos, sie war eng umrissen: dreißig als Obergrenze, die Schulter geschont, die Spuren unter dem Hosenbund, ein Wort, das alles beendet. Innerhalb dieser Grenzen habe ich das Beste gesucht, das sie zuließen. Ohne sie hätte es nichts zu suchen gegeben.
Das zweite Bild stammt ebenfalls von Leibniz, aus seinen Erläuterungen zur prästabilierten Harmonie: zwei Uhren, die vollkommen übereinstimmen, nicht weil sie einander anstoßen und nicht weil ein Uhrmacher ständig nachstellt, sondern weil sie von Anfang an so gebaut wurden. Unsere Vereinbarung war dieser Anfang. Im Raum musste nichts mehr verhandelt werden. Deshalb konnte ich seinen Takt brechen, ohne dass etwas zerbrach.
Freiheit, hatte R. geglaubt, bestehe darin, die Punkte selbst zu setzen. Bei Leibniz gehört zur Freiheit, dass einer mit Einsicht und aus sich selbst heraus handelt, auch in einer Welt, in der alles geordnet ist. R. hatte die Ordnung gewählt, schriftlich, mit Obergrenze und Safeword. Danach musste er nichts mehr wählen. Das war keine Unfreiheit. Das war ihre Einlösung.
Das dritte Bild gab ich ihm an der Tür mit. In einem Brief an den Mathematiker Christian Goldbach nennt Leibniz 1712 die Musik eine verborgene Rechenübung der Seele, die nicht weiß, dass sie zählt. „Bei siebzehn hast du aufgehört zu wissen, dass du zählst“, sagte ich. „Von da an war es Musik.“
Ein Blatt, kein zweites
Zwei Wochen später schrieb er mir aus Hannover. Er sei noch einmal im Großen Garten gewesen, an einem der letzten Abende der Saison, Anfang Oktober, an denen Hecken, Figuren und Fontänen illuminiert werden. Er habe sich auf dieselbe Stufe im Heckentheater gesetzt und die goldenen Figuren nicht gezählt. Nicht vergessen, schrieb er, nicht gezählt. Ein Unterschied, den er einen Monat zuvor nicht verstanden hätte.
Bei seinem zweiten Termin legte er etwas auf den Tisch, bevor er die Jacke auszog: das Hainbuchenblatt von der Stufe, gepresst zwischen zwei Seiten seines Notizbuchs, braun geworden, jede Ader noch zu sehen. Daneben ein Zettel in seiner sauberen Ingenieursschrift: „Kein zweites gefunden. Nicht mehr gesucht.“
Ich habe das Blatt behalten. Es liegt in einem Band über Gartenkunst, auf der Seite mit dem Plan des Großen Gartens, dort, wo die Graft als feine Doppellinie das Rechteck an drei Seiten einfasst. Manchmal, wenn mir jemand schreibt, er halte viel aus, schlage ich diese Seite auf. Dann denke ich an den Mann, der Punkte setzte, und an den Nachmittag in Herrenhausen, als um fünf Uhr die Fontäne fiel und es so still wurde, dass man ein Blatt auf dem Kies hätte landen hören.
Zwei Stimmen aus dem Gästebuch
Die beiden folgenden Einträge stehen wirklich in meinem Gästebuch. Sie stammen von Gästen, nicht von R. – der Vermesser und alles, was er erlebt, gehören zur Erzählung.
„Ich dachte, ich sei schmerzunempfindlich. Ich bin Sportler. Ich habe Marathons gelaufen, Knochen gebrochen, alles ausgehalten. In der ersten Session mit Alexa habe ich gelernt, dass meine vorherigen Schmerzerfahrungen mit dem, was sie macht, nichts zu tun haben. Es ist nicht die Intensität. Es ist die Präzision. Sie weiß, wann sie was tut.“ — Tobias H., Gästebuch
„Ich hatte mir Schmerz immer als etwas vorgestellt, das man aushält. Sie hat mir gezeigt, dass Schmerz etwas ist, das man empfängt. Der Unterschied liegt in dem Wort. Mistress Alexa hat mir die Sprache des Empfangens beigebracht. Mehr kann ich nicht sagen – außer dass ich wiederkomme.“ — Eintrag im Gästebuch
Rohrstockerziehung bei mir: was davon wirklich so ist
R. ist erfunden, meine Arbeit mit dem Rohrstock nicht. Rohrstockerziehung und Flagellation sind in meinem Stundenhonorar enthalten, einen Aufpreis gibt es dafür nicht; die Raummiete zahlst du wie immer direkt an das Studio 60.
- Vorgespräch: Bevor der erste Hieb fällt, klären wir deine Erfahrung, deine Obergrenze und ob Spuren sichtbar bleiben dürfen. Die Zahl lege ich fest, deine Grenze notiere ich mir.
- Gesundheit: Blutverdünner, empfindliche Haut, Herz-Kreislauf-Beschwerden, alte Verletzungen oder Operationen gehören vorher auf den Tisch, am besten in dein Profil im Safe Room. Vor jeder Anfrage bestätigst du außerdem die Einverständnis- und Gesundheitserklärung.
- Safeword: Es stoppt jede Serie in derselben Sekunde. Zwischendurch frage ich nach deiner Farbe; Gelb heißt, ich nehme Tempo und Gewicht zurück.
- Aufbau: Erst Wärme mit der Hand, dann breitere Werkzeuge, zuletzt der Stock. Ich treffe gut gepolsterte Flächen und lasse Nieren, Wirbelsäule, Gelenke und Kopf aus.
- Zählen: Laut und nach jedem Treffer. Was geschieht, wenn du dich verzählst, sage ich dir, bevor wir beginnen.
Kein Geschlechts-, kein Oralverkehr. Welche Werkzeuge ich sonst verwende und wie eine Abstrafung aufgebaut ist, liest du unter Rohrstock und Spanking; wie Grenzen und Abbruch geregelt sind, unter Tabus, Grenzen und Sicherheit.
Von Hannover ins Studio 60
Der ICE bringt dich ohne Umstieg von Hannover Hbf nach München Hbf: über Göttingen, Kassel-Wilhelmshöhe, Fulda und Würzburg, danach je nach Zug über Nürnberg und Ingolstadt oder über Augsburg. Die schnellsten Verbindungen brauchen rund vier Stunden und zwanzig Minuten, tagsüber fährt etwa stündlich ein Zug. Bauarbeiten können einzelne Züge umleiten oder vorzeitig enden lassen; ein Blick in die aktuelle Verbindungsauskunft vor der Buchung erspart dir Überraschungen. Vom Münchner Hauptbahnhof bringt dich die S-Bahn in den Nordwesten der Stadt, wo das Studio liegt; die genaue Adresse schicke ich dir nach Bestätigung und Anzahlung.
Für Gäste aus Hannover hat sich diese Reihenfolge bewährt:
- Zuerst das Zimmer im Studio 60 für genau deine Zeit buchen, dann im Kalender anfragen und meine Bestätigung abwarten; den Screenshot der Raumbuchung schickst du mir nach.
- Danach erst Tickets mit Zugbindung kaufen und mindestens einen Zug Puffer einplanen.
- Nüchtern ankommen: Das Bier im Bordbistro bleibt stehen, sonst endet die Session, bevor sie beginnt.
- Wer ab 20 Uhr beginnt, zahlt den Abendtarif und übernachtet nach einer intensiven Stunde besser in München, statt sofort vier Stunden zurückzufahren.
Diskretion gilt in beide Richtungen. Was in Hannover niemand wissen muss, erfährt dort niemand von mir. Wie die erste Begegnung im Studio abläuft und was du mitbringst, steht im Ratgeber zum ersten Besuch. Eine weitere Erzählung aus der Nachbarschaft spielt in Magdeburg.