Was Pegging bedeutet
Pegging ist der englische Begriff dafür, dass die Frau mit dem Strap-on die aktive Rolle übernimmt. Der Körper ist dabei fast Nebensache. Was die Praktik für viele so reizvoll macht, ist die Umkehr: Du gibst eine Rolle ab, die dir selbstverständlich erschien, und nimmst eine an, in der du wartest und dich führen lässt.
Bei mir ist der Strap-on deshalb nie bloßes Werkzeug, sondern Teil einer Dramaturgie – das Anlegen, das du sehen darfst oder eben nicht, meine Anweisungen, die Worte dazwischen. Analtraining meint die schrittweise Gewöhnung, verteilt auf mehrere Termine, in Stufen, die ich festlege.
Größen und Materialien
Eine Regel vorweg: Die Größe folgt deiner Erfahrung, nicht deinem Ehrgeiz. Wer zum ersten Mal kommt, beginnt klein; gesteigert wird erst, wenn der vorige Schritt ohne Mühe gelingt, oft erst beim nächsten Termin.
Beim Material zählt, dass es glatt ist und sich gründlich reinigen lässt. Was ich verwende, besprechen wir vor der Session; eine Liste mit Maßen veröffentliche ich nicht. Hast du eine Vorstellung, notiere sie in deinem Profil im Safe Room, wo du auch deine Wunschliste der Praktiken anlegst.
Vorbereitung und Hygiene
Gute Vorbereitung nimmt dir die Hälfte der Aufregung. Du kommst frisch geduscht, nüchtern und ohne Zeitdruck; was darüber hinaus sinnvoll ist, besprechen wir vorher und nicht erst im Raum. Analbehandlung und Analdehnung im klinischen Rahmen beschreibe ich unter Klinikerotik.
Meine Seite: Einmalhandschuhe und Material, das vor jeder Session gereinigt und desinfiziert ist. Ich arbeite ohne Eile und nie über das hinaus, was wir vereinbart haben. Vorab wissen muss ich von Beschwerden oder Verletzungen im Analbereich, Darmerkrankungen, frischen Eingriffen und gerinnungshemmenden Medikamenten; dann passen wir an oder verzichten an diesem Tag. Wie Vorgespräch und Nachsorge grundsätzlich ablaufen, beschreibe ich im Ratgeber zum ersten Besuch.
Analtraining über mehrere Sessions
Analtraining ist kein Ziel, das man an einem Nachmittag erreicht. Ich plane es in Etappen: Jede Session knüpft an die vorige an, beginnt aber einen Schritt davor, damit nichts überstürzt wird. Die Pausen zwischen den Terminen gehören zum Training. Was du danach bemerkst, schreibst du mir als Nachricht im Safe Room, und daran richte ich den nächsten Termin aus.
Für das Training gelten die Aufpreise der Praktiken, die wir einsetzen: Strap-on und Analdehnung kosten je 100 €. Wie schnell es vorangeht, entscheide ich, nicht deine Ungeduld.
Der Strap-on kann auch Teil einer Rolle sein, etwa in der Feminisierung, die mindestens 90 Minuten braucht.
Grenzen und Signale
Für diese Praktik vereinbaren wir neben dem Safeword ein zweites, leiseres Signal, das „langsamer“ bedeutet. Das Safeword beendet alles sofort; das leise Signal bremst nur. Schmerz, der sticht oder sich falsch anfühlt, ist hier kein Zeichen von Hingabe, sondern ein Grund aufzuhören; sag ihn sofort an.
Wo deine Grenzen liegen, legen wir vor der Session fest, und eine Grenze, die du im Vorgespräch ziehst, verschiebe ich währenddessen nicht. Unabhängig davon gilt: Kein Geschlechts-, kein Oralverkehr. Was sonst auf meiner Tabuliste steht und wie ein Abbruch abläuft, erkläre ich unter Tabus, Grenzen und Sicherheit.
Aufpreis
Der Strap-on kostet 100 € Aufpreis auf den Stundenpreis. Eine Stunde mit Beginn um 16 Uhr kommt damit auf 350 €, eine Stunde ab 20 Uhr auf 400 €. Analdehnung schlägt mit weiteren 100 € zu Buche. In jedem Fall zzgl. Raummiete Studio 60; das Zimmer bezahlst du beim Studio selbst.
Massagen, darunter die Prostatamassage, haben keinen festen Listenpreis; ihren Preis nenne ich im Vorgespräch. Die vollständige Preisliste mit Anzahlung und Rechenbeispielen steht unter Preise.